Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

 

Plötzlich handlungsunfähig - das kann sehr schnell geschehen. Die Ehefrau erfährt, dass ihr Mann bei einem Verkehrsunfall schwer verunglückt ist. Er liegt im Koma in einem Krankenhaus und es ist zudem zu vermuten, dass er den Unfall nur mit schweren Behinderungen überleben wird. Oder ein anderer Fall: Ein Ehemann bemerkt bei sich im Laufe der Zeit einen zunehmenden Gedächtnisschwund. Zum ersten wird diese Krankheit überspielt, doch als der Mann dann letztendlich doch einen Arzt aufsucht, ist es zu spät. Diagnose: Alzheimer. In beiden Fällen sind die Patienten plötzlich handlungs-, im letzteren Fall sogar geschäftsunfähig.

Doch per Verfügung oder Vollmacht können Bürger und Bürgerinnen ihren Willen durchsetzen, denn für diesen Notfall darf dann ein Vertreter alles Wichtige regeln.

Daher ist es in jeden Fall wichtig und ratsam, vorab bereits seinen Willen festzulegen, für den Fall, dass rasche Entscheidungen getroffen werden müssen.

Hierbei unterscheidet man zwichen Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Wobei diese eng im Zusammenhang stehen.

Die Vorsorgevollmacht ist eine besondere Form der Vollmacht, bei der eine Person einer anderen Person im Faller einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber erledigen darf. Rechtlich ist die Vorsorgevollmacht damit ein Auftrag.

Von der Vorsorgevollmacht zu unterscheiden ist die Patientenverfügung, bei der der Verfügende im Voraus Anweisung erteilt wie er nach seinem Willen als Patient ärztlich behandelt werden möchte, wenn er nicht mehr in der Lage ist, selber darüber zu entscheiden.

Somit können Sie in Patientenverfügungen zum Beispiel folgende Inhalte festlegen:

  • Verfügung über einen Behandlungsabbruch
  • Festlegung von Maximalbehandlung
  • Wertvorstellung
  • Organverfügung
  • Befreiung von der ärztlichen Schweigepflicht

Vorsorgevollmachten sollten regeln:

  • Betreuungsverfügung
  • Generalvollmacht
  • Vermögen und Schulden
  • Testamentshinterlegung
  • Festlegung Verbleib von Haustieren

 

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Beachten Sie, dass die unzähligen Vordrucke die auf dem Markt angeboten werden rechtlich bedenklich sind, da diese eine Pauschalität darstellen, die nicht die individuelle Wertevorstellung des Verfassers ausdrücken. Diese Wertevorstellung ist jedoch für die Wirksamkeit der Verfügung ausschlaggebend.

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